Scala

Aus Regiowiki

Wechseln zu: Navigation, Suche
Scala bei OpenStreetMap

Das Scala ist ein Veranstaltungsort für Kultur, der von der Scala Kultur Ludwigsburg gGmbH seit 2000 betrieben wird.

In dieser Form gibt es das Scala seit 1986. Es wurde erst vom Musikverein Ludwigsburg e. V. betrieben, der aber 1999 in Konkurs gehen musste.

Das Scala ist ein Kinosaal aus den 50er Jahren mit Bühne vor der Leinwand und etwa 400 Sitzplätzen. Es werden kulturelle Veranstaltungen verschiedenster Art angeboten.

Geschichte

1902 hat die Witwe Cluß das Gebäude "Zum englischen Hof" erworben und einen Veranstaltungsbetrieb daraus gemacht. Vor allem Musik- und Tanzveranstaltungen wurden abgehalten, aber auch sehr erfolgreiche Theateraufführungen, hauptsächlich Lustspiele.

Ab 1932 wird der Saalbau auch zum Lichtspieltheater. Es gab vor der Machtergreifung der Nazis hier einige Großveranstaltungen der Hitlergegner. Der prominente KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann sprach im Scala.

Von 1933 bis 1945 diente es fast ausschließlich für Filmvorführungen. Nach 1945 wurde es wieder mit verschiedensten Kulturveranstaltungen bespielt.

Nachdem in der Nachkriegszeit das Kino immer mehr an Bedeutung gewann, wurde der Saal umgebaut um vorwiegend als Lichtspieltheater genutzt zu werden. Nach dem Umbau erhielt der Konzert- und Theatersaal den Namen Scala-Theater. Ende der 1960 vermieteten die Geschwister Cluß das Kino. Es wurde zum Erotik-Kino und nur noch Scala genannt.

Ab 1986 übernahm der Musikverein Ludwigsburg e. V. das Scala, um es als Musikveranstaltungsraum, Theater und Kino zu betreiben. Nach dem Konkurs 1999 entstand die Nachfolgegesellschaft Scala Kultur Ludwigsburg gGmbH und betrieb das Scala weiter als gemischten Kulturbetrieb.

Adresse

Scala
Stuttgarter Straße 2
71638 Ludwigsburg
Telefon 07141 - 388 144
Telefax 07141 - 388 149
info@scala-ludwigsburg.de

Weblink

Die Website des Scala

Persönliche Werkzeuge